Der zunehmende Fachkräftemangel ist für Unternehmen mittlerweile das größte Geschäftsrisiko. Eine personalpolitische Maßnahme dieser Entwicklung gegenzusteuern ist die Gewinnung  qualifizierter Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland.

Dabei ist der zeitliche, finanzielle und bürokratische Aufwand für das Unternehmen nicht zu unterschätzen. Häufig sehen sich die Unternehmen mit zahlreichen formalen Fragen konfrontiert:

  • Wie suche und finde ich ausländische Bewerberinnen und Bewerber?
  • Was muss ich beachten, wenn ich Menschen beschäftigen will, die keinen deutschen Pass haben?
  • Wie kann ich ausländische Qualifikationen richtig einschätzen und wie funktioniert das Anerkennungsverfahren?
  • Welche Maßnahmen zur Integration kann ich durchführen und wie kann ich dabei unterstützt werden?
  • Welche Ansprechpartner gibt es, die mir helfen können?

Antworten auf Fragen wie diese erhalten Sie auf unserer Informationsveranstaltung. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

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Programm

Sie werden von Eberhard Hofäcker über die rechtlichen Möglichkeiten der Anstellung von Fachkräften aus einem Drittland (nicht EU-Staat) informiert. Erfahren Sie, welche Wege der Anstellung den Arbeitgebenden zur Verfügung stehen und welche rechtliche Voraussetzungen und Pflichten Sie zu beachten haben.

Im ersten Teil des Programmpunktes erfahren Sie von Petra Bender, welche Möglichkeiten Sie haben um ausländische Fachkräfte zu finden und zu rekrutieren. Dabei stehen Ihnen neben verschiedenen Jobbörsen auch regionale Akteure und Ansprechpartner unterstützend zur Seite.

Im zweiten Teil dieses Programmpunktes erhalten Sie vom Business Scout Manuel Neumann einen Überblick über die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten und Instrumente aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, zum Beispiel ‚Unterstützung regulärer Arbeitsmigration und -mobilität zwischen Nordafrika und Europa (THAMM)‘, ‚Partnerschaftliche Ansätze für entwicklungsorientierte Ausbildungs- und Arbeitsmigration (PAM)‘, ‚Afrika Kommt! - eine Weiterbildungsinitiative für Führungsnachwuchs aus Afrika‘ oder auch ‚Triple Win - Fachkräfte und AZUBis‘.

Für Angehörige von Drittstaaten ist die Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation beziehungsweise die Vergleichbarkeit des Hochschulabschlusses zumeist Voraussetzung für die Erteilung eines Visums. Aber auch für Angehörige aus EU, EWR und Schweiz kann die Anerkennung hilfreich sein.

Erfahren Sie von Medea Zimbelmann mehr über die Anerkennungsprozesse und Voraussetzungen unter welchen ein ausländischer Berufsabschluss in Deutschland anerkannt werden kann.

Sabine Kotsch informiert über das Projekt "ProRecognition", welches der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zusammen mit den Auslandshandelskammern an zehn Standorten weltweit durchführt. ProRecognition berät ausländische Fachkräfte bereits vor Ort zu allen Fragen der Anerkennung, bisher haben dadurch über 3.600 Personen einen positiven Bescheid erhalten.

Petra Bender erläutert wie die ganzheitliche Integration internationaler Fachkräfte aussehen kann und wie arbeitgebende Unternehmen die Eingliederung unterstützen können.

Referenten

Eberhard Hofäcker

Eberhard Hofäcker

Herr Eberhard Hofäcker ist Rechtsreferent bei der IHK Karlsruhe. Er berät Mitgliedsunternehmen zum Ausländerrecht, Gewerberecht und Insolvenzrecht.
Petra Bender

Petra Bender

Petra Bender leitet das Welcome Center der TechnologieRegion Karlsruhe, welches als zentrale Anlaufstelle für internationale Fach- und Nachwuchskräfte fungiert. Sie unterstützt zudem regionale Unternehmen mit umfangreichen Serviceangeboten bei der Gewinnung und Bindung internationaler Fachkräfte.
Manuel Neumann

Manuel Neumann

Manuel Neumann ist seit 2021 Business Scout for Development bei den IHKs Düsseldorf und Mittlerer Niederrhein und berät in dieser Funktion im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Unternehmen zu Aktivitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Sabine Kotsch

Sabine Kotsch

Sabine Kotsch koordiniert beim DIHK das Projekt "ProRecognition", in dem an zehn AHK-Standorten ausländische Fachkräfte zu den Chancen ihrer beruflichen Anerkennung beraten werden.
Medea Zimbelmann

Medea Zimbelmann

Medea Zimbelmann ist als Regionale Koordinationsstelle Fachkräfteeinwanderung (RKF) die Ansprechpartnerin in der Agentur für Arbeit und berät Unternehmen im Raum Karlsruhe bei allen Fragen zur Einwanderung von Fachkräften.